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Oskar und die Profilachse
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Zahnprophylaxe mit Oskar
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Oskar, der Orca gehört zur sogenannten Ordnung der Zahnwale.
Zahnwale haben gleichförmige Zähne (manche von ihnen nur ein paar, andere bis zu 200). In Oskar´s Gebiss wachsen 50 Zähne. Die Gruppe der Zahnwale
besteht aus 66 Arten (darunter viele kleine Wal-, Delfin- und Schweinswalarten).
Zu den Bartenwalen gehören die 10 größten Wale (z.B. Blauwale, Finnwale). Bartenwale haben anstelle der Zähne eine Art Filter. Sie besitzen im
Oberkiefer zahlreiche, bis zu 4 Meter lange Hornkämme, mit denen sie zum Beispiel zentimetergroße Kleinkrebse aus dem Wasser sieben können.
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Schon die Milchzähne brauchen Pflege
Oskar hat als Walbaby keine Milchzähne. Ihm wachsen direkt alle Zähne, die er auch später behalten wird.
Bei uns Menschen ist das anders. Mit etwa sechs Monaten bekommt ein Kind seinen ersten Zahn. Mit drei Jahren sind dann alle 20 Milchzähne
vorhanden.
Wozu brauchen wir Zähne? Zum Beispiel, um von einem Apfel ein Stück abbeißen zu können. Die Milchzähne sind aber auch dazu da, richtig sprechen zu
lernen. Und sie halten praktisch den Platz frei, für die später nachrückenden Zähne.
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Fallen die ersten Zähne jedoch zu früh aus, ist das nicht gut. Die nachrückenden Zähne können sich verschieben und schief wachsen.
Ab sechs Jahren fallen in der Regel die Milchzähne von alleine aus und machen neuen Zähnen nach und nach Platz. Dann erscheinen auch die ersten
bleibenden Backenzähne und ab zwölf dann zweiten Backenzähne.
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Starke Zähne bekommt man durch gute Pflege
Um starke und gesunde Zähne zu bekommen, muss man schon seine Milchzähne besonders gut pflegen. Denn auch sie bekommen leicht Zahnkaries. Dazu
gehört, das man regelmäßig seine Zähne beim Zahnarzt kontrollieren lässt. Bei Oskar übernehmen dies die Profi-Lachse. Sie wissen nämlich eine Menge über Zahnprohylaxe.
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Auch Oskar weiß: Süßigkeiten führen zu Zahnkaries.
Ab und zu darf es aber schon mal sein. Am besten direkt nach dem Essen naschen und nicht über den ganzen Tag verteilen. Ein Tipp: Es gibt
zahnfreundliche Süßigkeiten ohne Zucker oder sonstigen schädigenden Substanzen, wie zum Beispiel Säuren. Sie haben anstelle von Zucker sogenannte Zuckeraustauschstoffe. Sie sind am „Zahnmännchen mit Schirm“
erkennbar.
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Es müssen aber nicht immer Süßigkeiten sein. Viele gesunde Zwischenmahlzeiten schmecken auch sehr lecker. Gesunde Zwischenmahlzeiten sind zum
Beispiel Möhren, Birnen, Äpfel, Orangen, Melonen, Nüsse, Körner, Naturjoghurt, fettarme Milch und fettarmer Käse.
Zuckerhaltige Getränke, wie gesüßte Kindertees oder Fruchtsäfte schmecken zwar Kindern sehr gut, schaden den Zähnen aber gewaltig.
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Für die Gesundheit der Zähne sind Vitamine und Mineralien erforderlich. Eine ausgewogene Ernährung mit einem niedrigem Zuckergehalt versorgt den
Körper mit allen nötigen Dingen.
Milch, Käse und grünes Gemüse enthalten zum Beispiel Kalzium. Dies ist für die Entwicklung harter und gesunder Zähne notwendig.
Fluorid spielt eine Hauptrolle, um Zahnkaries vorzubeugen. Das Mineral wird bei Kindern im Zuge des Wachstums der Zähne in den Zahnschmelz
eingelagert. Es wird für den harten Schmelzmantel benötigt, der jeden Zahn schützt. Außerdem unterstützt es die Reparatur bereits eingetretener Säureschäden am Zahnschmelz. Der reparierte Zahnschmelz besteht
hinterher aus härteren und säurefesterer Substanz. Man findet das Mineral mancherorts im Leitungswasser, zudem in den meisten Fischarten, Mineralwässern und Teesorten.
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Wovon ernährt sich Oskar eigentlich?
Eine gute Ernährung ist natürlich auch für Oskar sehr wichtig. Als Walbaby nimmt er in den ersten zwölf Monaten die fettreiche Muttermilch zu
sich. Danach geht er auf die Jagd nach Fischen. Die Profi-Lachse brauchen aber nichts befürchten. Schließlich helfen sie Oskar in unserer Geschichte.
Oskar stammt aus einer Familie von Walen, die zu den sogenannten ortsansässigen Orcas aus dem Norden von Vancouver Island in Kanada gehören.
Forschern ist bekannt, dass diese Wale zumindest in den Sommermonaten keine anderen Säugetiere angreifen oder fressen.
Orcas in anderen Teilen der Erde haben dagegen auch andere Meeressäuger, wie Delfine, Wale oder Robben auf ihrem Speiseplan stehen. Sie leben eben
nicht an einem Ort, wo es von Fischen nur so wimmelt.
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Zahnpflege ist wichtig
Oskar muss sich nicht um möglichen Zahnbelag und Zahnkaries kümmern.
Damit unsere Zähne nicht krank werden, müssen wir sie regelmäßig von Zahnbelag befreien. Nur so können wir verhindern, dass Zahnkaries entsteht.
Wie entsteht Karies? Zucker und andere Bestandteile im Essen und in Getränken werden von den in unserem Mund lebenden Mikroorganismen
(Plaque-Bakterien) in Säuren umgewandelt, die den Zahnschmelz angreifen und kariös zerstören. Je länger Bakterien und Säuren auf den Zahn einwirken können, desto größer ist das Kariesrisiko.
Das gilt für Milchzähne und auch für die späteren Zähne.
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Regelmäßiges Putzen ist wichtig
Ist der erste Milchzahn draußen, sollten Eltern beginnen die Zähne des Kindes einmal täglich - am besten abends - mit einer höchstens
erbsen-großen Menge fluoridhaltiger Kinderzahnpasta zu reinigen. So werden die gefährlichen Zahnbeläge entfernt.
Ab dem zweiten Geburtstag sollten Sie die Milchzähne zweimal täglich - morgens und abends -
mit einer fluoridhaltigen Kinderzahnpasta putzen. Kinderzahnpasta deshalb, da diese entsprechend geringere Fluoridkonzentrationen enthält.
Sollte der Sprössling beim Zähneputzen mal einen Teil verschlucken, besteht bei diesen Zahnpasten trotzdem keine Gefahr einer Fluoridüberdosierung.
Karies und Zahnfleischentzündungen wird hiermit vorgebeugt. Je früher mit dem Putzen begonnen wird, desto eher gewöhnt sich das Kind aber auch an
die tägliche Mundhygiene. Eltern müssen jedoch das Zähneputzen bei Kleinkindern selbst übernehmen und bis in das Schulalter hinein die Kinderzähne weiterhin nachputzen.
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Zum Zähneputzen wird von Zahnärzten die „KAI-Methode“ empfohlen.
KAI = Kaufläche, Außenfläche, Innenfläche.
In dieser Reihenfolge sollten die Zähne gebürstet werden.
Schritt für Schritt reinigt man nun jeden Zahn an der Außen- und an der Innenseite sowie an der Oberfläche. Zahnhälse und Kaufläche verdienen
dabei besondere Beachtung, da sich Zahnbelag dort am häufigsten festsetzt.
Eltern wissen: Manchmal haben die Kleinen einfach keine Lust aufs Zähne putzen.
Sogenannte Plaquetabletten zeigen dem Kind, dass sich auf seinen Zähnen jede Menge Zahnbelag befindet. Durch die Einfärbung bestimmter Stellen,
kann es gleichzeitig erkennen, wo der Zahnbelag vor allem sitzt und an diesen Stellen gezielter putzen.
Eltern können den Test nach dem Zähne putzen wiederholen. Der Erfolg durchs Zähneputzen ist sofort sichtbar.
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Die richtige Zahnbürste
Für Kinder gibt es spezielle kleine Kinderzahnbürsten. Sie haben mittelharte Nylonborsten und abgerundete Spitzen.
Mittlerweile gibt es auch für Kinder entwickelte elektrische Kinderzahnbürsten. Sie sind von Zahnärzten anerkannt. Denn die elektrischen
Zahnbürsten entfernen den gefährlichem Zahnbelag optimal. Viele Kinder finden diese Zahnbürsten einfach klasse und putzen deutlich öfter und länger ihre Zähne.
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(Quellen: Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde e.V., Aktion Zahnfreundlich e.V., Gaba GmbH, Ivoclar
Vivadent AG)
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Weitere Informationen über Zahnpflege bei Kindern
Es gibt ganz tolle kleine Broschüren über Zahnpflege und Kariesvorsorge bei Kindern. Fragen Sie den am besten Ihren Zahnarzt oder Kinderarzt.
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Informationen im Internet:
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www.zahnmaennchen.de
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www.dgzmk.de
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www.gaba-dent.de
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Die Listen werden weiter ergänzt.
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